Nach bisher über 40 Abstimmungen liegt die Ex-First-Lady Clinton bei den Delegiertenstimmen deutlich hinter Obama. Dennoch stellte sie unmissverständlich klar, dass sie auch im Falle einer «Doppelniederlage» in beiden Bundesstaaten am Dienstag nicht aufgeben werde. Ähnlich äußerte sich auch Obama. Nach einer Zählung von CNN konnte Obama bisher 1736 Delegiertenstimmen hinter sich bringen, Clinton lediglich 1599. Da niemand eine klare Mehrheit für den Parteitag erreichen wird, dürfte die Entscheidung in die Hände der rund 800 «Superdelegierten» fallen. Das sind zumeist Parteifunktionäre und Amtsträger, die nicht an die Vorwahlergebnisse gebunden sind. Von ihnen hat Clinton bisher 20 mehr auf ihre Seite ziehen können als Obama. (dpa)