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Fauxpas eines Kandidaten: 

McCain verplappert sich beim Thema Irak

03. Mai 2008 10:23
Immer für ein Bonmot gut: John McCain
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War es nur eine Unachtsamkeit? Was der republikanische Präsidentschaftskandidat in Denver gesagt hat, legt nahe, was viele vermuten: Es gab noch andere Gründe für den Irak-Krieg als die von Bush genannten. Mit Video

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber John McCain hat sich um Klarstellung einer umstrittenen Äußerungen zum Irak-Krieg bemüht. McCain hatte am Freitag in Denver eine Energiepolitik versprochen, «die unsere Anhängigkeit von Öl aus dem Nahen Osten beendet, die verhindert, dass wir jemals wieder unsere jungen Männer und Frauen in einen Konflikt im Nahen Osten schicken müssen». Kurz darauf betonte McCain, er habe keineswegs sagen wollen, dass die USA vor fünf Jahren wegen des Öls in den Irak einmarschiert seien.

Er habe über den ersten Golfkrieg gesprochen, sagte McCain später auf Nachfrage. Für diesen Krieg von 1991 habe es mehrere Gründe gegeben, darunter die Invasion Saddam Husseins in Kuwait, aber auch seine Kontrolle über die Ölvorkommen der Region. Er wolle aus Gründen der nationalen Sicherheit die amerikanische Abhängigkeit von ausländischem Öl verringern, erklärte McCain weiter.

Der Senator aus Arizona, dem die Präsidentschaftsnominierung seiner Partei praktisch sicher ist, unterstützt seit langem den Irak-Krieg. Er kritisierte jedoch anfängliche Fehler der Regierung von US-Präsident George W. Bush.

Schon einmal hat sich McCain zu einer Äußerung hinreißen lassen, die er später bereute. Auf einer Wahlkampfkundgebung im vorigen Jahr sang er auf die Melodie des Songs «Barbara Ann» von den Beach Boys: «Bomb, bomb, bomb Iran!» (nz/AP)

Wenn McCain wie die Beach Boys singt

 
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