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US-Vorwahlen: 

Obama distanziert sich vom radikalen Pastor

29. Apr 2008 22:58
Barack Obama geht zu einem Ex-Pastor auf Distanz Foto: AP
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Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber hat betont, Wright unterstütze mit seinen Thesen «diejenigen, die auf Hass bauen». Unterstützung erhielt unterdessen seine Konkurrentin Clinton.

Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama hat sich nachdrücklich von seinem ehemaligen Pastor Jeremiah Wright und dessen umstrittene Äußerungen zum Terrorismus distanziert. Er sei «empört und traurig» über die Äußerungen des Priesters der Trinity United Church of Christ, sagte Obama am Dienstag.

Wright hatte am Montag mit Blick auf die Anschläge vom 11. September gesagt: «Man kann nicht gegenüber anderen Völkern Terrorismus ausüben und davon ausgehen, dass dies niemals zu einem zurückkommt.»

«Dramatische Entwicklung»

Obama sagte, Wright unterstütze mit seinen Thesen, «diejenigen, die auf Hass bauen.» Es werde sich zeigen, ob die Äußerungen ihm, Obama, bei den wichtigen Vorwahlen in North Carolina und Indiana am kommenden Dienstag schaden. Der TV-Sender CNN sprach von einer «dramatischen Entwicklung» im Wahlkampf. Bereits im März hatte Wright mit ähnlichen Thesen Schlagzeilen ausgelöst, Obama hatte damals aber weitaus milder reagiert.

Dagegen erhielt Hillary Clintons - Obamas Konkurrentin im Kampf um die Nominierung - Rückenstärkung. Der Gouverneur von North Carolina Mike Easley stellte sich am Dienstag hinter die Ex-First-Lady und empfahl sie als Kandidatin für die Präsidentenwahl im November. Laut Umfragen liegt Obama in North Carolina, wo viele Schwarze leben, mit mindestens zehn Prozent in Führung. In Indiana deutet sich dagegen ein Kopf-an-Kopf-Rennen an. (dpa)


 
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