Die US-geführten Koalitionstruppen teilten am Montag mit, in der ostafghanischen Provinz Kunar seien bei Gefechten am Vortag zwölf Aufständische getötet worden. 30 bis 40 Rebellen hätten fünf verschiedene Armeestellungen im Korengal-Tal unter anderem mit Panzerfäusten und Maschinengewehren angegriffen. Afghanische und US- Soldaten seien nicht zu Schaden gekommen. Die Truppen hätten die Angriffe zurückgeschlagen und seien aus der Luft unterstützt worden. Bei einem Einsatz in der Provinz Chost im Südosten seien zwei Aufständische und ein afghanischer Soldat getötet worden. In der Provinz Orusgan haben sich Taliban-Rebellen heftige Gefechte mit australischen Soldaten geliefert. Einer der Soldaten wurde dabei am Montag getötet, vier weitere erlitten Verletzungen. Der Befehlshaber der australischen Truppen, Angus Houston, erklärte, die australische Patrouille sei südöstlich der Ortschaft Tarin Kowt mit automatischen Waffen und Granaten angegriffen worden. Australien hat rund 1.000 Soldaten in Afghanistan stationiert. Bisher wurden fünf von ihnen bei Gefechten getötet.