18. Mrz 2008 10:10
Sicherheitskräfte haben Mitglieder einer Menschenrechtsgruppe an dem Protest für die Freilassung politischer Gefangener gehindert. Die Demonstranten erinnerten an eine Verhaftungswelle vor fünf Jahren.
Die Gruppe, der vor allem Ehefrauen und Angehörige politischer Gefangener angehören, entstand nach dem sogenannten schwarzen Frühling 2003. Vom 18. bis 20. März wurden auf der Insel nach einer Verhaftungswelle 75 Dissidenten in Schnellprozessen zu Haftstrafen von bis zu 28 Jahren verurteilt. 55 von ihnen werden immer noch festgehalten. Laut «Amnesty International» sind derzeit in Kuba 58 Menschen aus politischen Gründen im Gefängnis. Am Montag forderte auch die Menschenrechtsorganisation deren «unverzügliche und bedingungslose» Freilassung. (epd)