Die Hamas habe sich bislang nicht bereit erklärt, Abu Saif freizulassen, teilte die ARD weiter mit. Der Senderverbund sei «in großer Sorge um ihren Kameramann», sagte ARD-Vorsitzender Raff. «Wir bitten alle, die vor Ort etwas ausrichten können, sich für Sawah abu Saif einzusetzen.» Alle gegen den ARD-Mitarbeiter erhobenen Vorwürfe seien haltlos.Unter den gegebenen Umständen sei journalistisches Arbeiten in Gaza nicht mehr möglich, teilte die ARD weiter mit. Deshalb und «als deutliches Zeichen des Protestes» schließe die ARD ihr Büro dort bis Sawah abu Saif wieder frei und sicher zu seiner Familie zurückgekehrt sei. Der Fernsehdirektor des für das Büro zuständigen Bayerischen Rundfunks, Gerhard Fuchs, sagte, wenn der Schutz der Mitarbeiter vor Ort nicht gewährleistet sei, müsse gehandelt und das Büro geschlossen werden. (epd)