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Aufgeflogene Manipulation: 

Iran motzt Raketentest «amateurhaft» per Foto auf

11. Jul 2008 21:03
Achten Sie auf die Staubwolken am Boden!
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US-Experten sind der Meinung, dass die am Mittwoch vom Iran offiziell veröffentlichten Bilder von den Testabschüssen iranischer Langstreckenraketen bearbeitet wurden. Wer genau hinsieht, kann die Fälschung sogar mit eigenen Augen erkennen.

Rätsel um die jüngsten iranischen Raketentests: Ein von den iranischen Revolutionsgarden stammendes weltweit verbreitetes Foto vom Waffentest am Mittwoch ist digital manipuliert worden, möglicherweise um das Versagen einer der Testraketen zu vertuschen. US-Medien zitierten am Freitag Experten mit den Worten, es handele sich um einen «amateurhaften» Täuschungsversuch.

Auf dem Bild, das die Nachrichtenagentur AFP von der iranischen Agentur Sepah News erhalten hatte, waren vier aufsteigende Raketen zu sehen, davon eine genau an der Stelle, auf der das Originalfoto eine am Boden gebliebene Rakete in ihrer Rampe zeigt.

Der Nachrichtensender CNN berichtete, dass der der Iran diese Rakete vermutlich dann erst am Donnerstag testete. Geheimdiensterkenntnisse der USA deuteten auch darauf hin, dass der Iran entgegen eigener Darstellung am Donnerstag keine zweite komplette Serie von Langstreckenraketen getestet habe, sondern nur diese einzige Rakete erprobt habe.

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Die Fälschung war unter anderem daran zu erkennen, dass unter der hinzumontierten Rakete eine Staubwolke digital eingefügt wurde, die praktisch identisch mit der Wolke unter einer anderen Rakete war. Ähnlich «amateurhaft» war der zusätzlichen Rakete ein kopierter Schweif angefügt worden.

Medienberichten zufolge bestätigte auch ein Vergleich mit einem im iranischen Fernsehen ausgestrahlten Video die Vermutung, dass eine Rakete digital hinzugefügt wurde. Auf dem Video sei eine identische Szene mit nur drei aufsteigenden Raketen zu sehen und mit einer vierten am Boden. Die Nachrichtenagentur AFP verbreitete am Donnerstag einen Hinweis, demzufolge das Foto «anscheinend digital verändert wurde». Zu diesem Zeitpunkt war es aber bereits auf diversen Nachrichten-Webseiten, in Zeitungen und im Fernsehen erschienen. (dpa)

 
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