Zuletzt hatte der frühere Bundeswirtschaftsminister häufiger Repräsentanten seiner Partei kritisiert: Im Mai hatte er erklärt, die SPD habe unter der Führung Kurt Becks «eine große Chance verspielt, die Reformkraft Deutschlands zu sein». Rückendeckung bekommt Clement vom früheren Bundesinnenminister Otto Schily (SPD), der ihm im Parteiausschlussverfahren als Rechtsanwalt zur Seite steht. Schily sagte dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, er werde notfalls alle Instanzen ausschöpfen, um einen Ausschluss von Wolfgang Clement aus der SPD zu verhindern. Die SPD brauche «kantige Persönlichkeiten wie Clement», so Schily. Es bestehe kein Anlass, dass sich der Ex-Bundeswirtschaftsminister der Partei als «reuiger Sünder» präsentiere. (nz/dpa)