«Wir werden keine Subventionen zurückzahlen. Wir gehen weiter davon aus, dass wir uns korrekt verhalten haben», sagte Nokia- Sprecherin Kristina Bohlmann der dpa. «Wir haben die Auflagen erfüllt.» Nokia sei aber bereit, etwas für die Bochumer Region zu tun.Die ersten der ehemals 2300 Nokia-Beschäftigten sind nach Gewerkschaftsangaben bereits seit Monatsbeginn in eine Transfergesellschaft übernommen worden. Der größte Teil der 1600 gekündigten Beschäftigten, die eine Abfindung erhalten haben, sollen in den nächsten Monaten folgen. Weitere Mitarbeiter wechselten in andere Nokia-Werke, fanden neue Arbeitgeber oder unterschrieben Aufhebungsverträge.
Die letzte Schicht im Bochumer Werk war bereits am 15. Mai gefahren worden. Offiziell wurde der Standort am vergangenen Montag geschlossen. Der finnische Nokia-Konzern hatte Mitte Januar angekündigt, aus Kostengründen die Produktion nach Rumänien zu verlegen. (dpa)