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Südafrikanische Generäle empört: 

Gewalt in Simbabwe schockt Beobachter

14. Mai 2008 15:03
Über eine Präsidentschaft von Mugabe und Tsvangirai muss eine Stichwahl entscheiden
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Hunderte Leichen und Menschen mit brutalen Verletztungen haben eine Delegation südafrikanischer Militärs in Schrecken versetzt. Noch immer übe Mugabes Regime flächendeckenden Terror aus.

Südafrikanische Ex-Generäle haben sich nach Medienberichten «schockiert» über das Ausmaß der Gewalt in Simbabwe geäußert. Eine friedliche Stichwahl zwischen dem amtierenden Präsidenten Robert Mugabe und Oppositionschef Morgan Tsvangirai sei in diesem Umfeld nicht möglich, zitierte die Zeitung «Business Day» am Mittwoch aus einer Delegation pensionierter Generäle, die Südafrikas Präsident Thabo Mbeki nach Simbabwe entsandt hatte, um Berichte über die landesweite Gewaltwelle dort zu überprüfen.

Obwohl es gelegentlich auch Hinweise auf Gegenreaktionen der Opposition gebe, gehe die alarmierend hohe Gewalt eindeutig vom Staat aus, berichteten die Generäle. «Wir haben Menschen mit Schnitten, Narben, Verbrennungen, Schwellungen, gebrochenen Gliedmaßen sowie die Leichen der Getöteten gesehen - es ist ein erschreckendes Bild», zitierte die Zeitung einen General wörtlich. Die Militärs werden ihren Bericht in den kommenden Tagen überreichen. Unklar ist, ob Mbeki ihn öffentlich zugänglich machen wird. Der Präsident ist vom regionalen Staatenverbund SADC zum offiziellen Vermittler in der Simbabwe-Krise ernannt worden.

Ein Datum für eine geplante Stichwahl ist nach wie vor nicht bekannt. Offiziell hatten bei der Wahl am 29. März weder Morgan Tsvangirai noch Robert Mugabe die absolute Mehrheit erreicht. In den Wochen bis zur Veröffentlichung der Wahlergebnisse hatte eine Welle der Gewalt gegen die Opposition begonnen, die dafür radikale Mugabe- Anhänger verantwortlich macht. Nach Oppositionsangaben wurden seit der Wahl mindestens 32 ihrer Anhänger getötet sowie tausende verwundet, vertrieben und beraubt. (dpa)

 
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