09. Mai 22:41, ergänzt 22:43
Der schwarze US-Senator Obama hat bei der Zahl der wichtigen «Superdelegierten» seine Rivalin Clinton fast eingeholt. Mehrere Demokraten wechselten überraschend das politische Lager.
Auch Hillary Clinton konnte sich über eine neue Superdelegierten-Stimme freuen. Für sie sprach sich der Abgeordnete Chris Carney aus Pennsylvania aus. Er begründete dies damit, dass sich die Wähler in seinem Wahlkreis bei der Vorwahl mit klarer Mehrheit für Clinton ausgesprochen hätten. Die insgesamt knapp 800 «Superdelegierten» werden im Kampf um die Nominierung wahrscheinlich zum Zünglein an der Waage werden. Es sind von der Parteiführung bestimmte jetzige oder ehemalige Funktionäre und Amtsträger, die bei der Abstimmung auf dem Wahlparteitag der Demokraten Ende August nicht auf die Vorwahlergebnisse in ihrem Staat festgelegt sind. Etwa 250 «Superdelegierte» haben sich bisher noch nicht öffentlich festgelegt.