04. Mai 2008 09:34
Drei Tage vor den möglicherweise entscheidenden Vorwahlen in North Carolina und Indiana hat US- Präsidentschaftsbewerber Obama einen Mini-Erfolg errungen. Auch Konkurrentin Clinton kann sich freuen.
Nach Auszählung aller Stimmen erhielt Obama auf Guam 2.264 Stimmen, Clinton kam auf 2.257. Beide Kandidaten kamen nicht persönlich auf die abgelegene Insel, die von den USA als Luftwaffenstützpunkt genutzt wird. Obama sagte nach seinem Abstimmungssieg, er werde sich künftig um die Bedürfnisse der Bevölkerung von Guam kümmern. Die Bewohner der westpazifischen Insel sind bei der Präsidentenwahl am 4. November nicht wahlberechtigt.Bei den Wählerversammlungen wurden auch der Vorsitzende der Demokratischen Partei auf Guam und sein Stellvertreter gewählt, die als «Superdelegierte» auf dem Nominierungsparteitag vertreten sind. Hierbei erzielte Obama ein Plus von einer Stimme. Obama führt jetzt einschließlich der bereits festgelegten Superdelegierten mit 1.742 zu 1.607 Stimmen. Für die Wahl zum Präsidentschaftskandidaten sind Ende August in Denver mindestens 2.025 Stimmen erforderlich. Die nächsten Vorwahlen finden am kommenden Dienstag in North Carolina und Indiana statt. (AP)