22.09.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Die Marktforscher halten die Idee für außergewöhnlich. Erscheinen wird die von Augstein jr. konzipierte Zeitschrift «Adler» aber wohl nicht im «Spiegel»-Verlag.
Der Spiegel-Verlag will sein geplantes wöchentliches Kulturmagazin «Adler» nicht auf den Markt bringen. Das berichtet der Branchendienst «Horizont». Die «Spiegel»-Marktforschung habe das Projekt von Jacob Augstein, dem Sohn des «Spiegel»-Gründers Rudolf Augstein, gestoppt.
Zwar sei das Projekt als außergewöhnlich und interessant bewertet worden, schreibt «Horizont» unter Bezug auf Angaben des Verlages, doch sei die Zielgruppe zu klein, um dem Projekt eine vernünftige wirtschaftliche Perspektive zu geben.
Augstein, der seit kurzem als freier Mitarbeiter für die Berliner Parlamentsredaktion der Wochenzeitung «Die Zeit» arbeitet, hatte dem Gesellschafterkreis des «Spiegel» das Zeitschriftenkonzept für «Adler» vorgestellt. Augstein hatte dies unter anderem zusammen mit dem Berliner Journalisten Oliver Gehrs («Dummy») entwickelt. (nz)