Die Jury ehrte in der Kategorie Presse die Literaturkritikerin Iris Radisch («Die Zeit») für die «kreative Wortwahl, Originalität und Witz» ihrer Arbeiten. Ihr Laudator Klaus Harpprecht bescheinigte ihr «ein genaues Auge für Talente». Sie sei eine «Gegenstimme zum modischen Kulturpessimismus». Der Alexander-Rhomberg-Preis für Nachwuchsjournalisten ging an Britta Stuff («Die Welt», «Welt am Sonntag», «Berliner Morgenpost»), die sich trotz Legasthenie im schreibenden Beruf etabliert hat und laut Laudatio in ihren Reportagen und Porträts «genau das aufschreibt, was andere weglassen würden». (dpa)