14. Apr 2008 13:26
Wieder eine Pleite für das Erste im Vorabendprogramm: Nach nur zwölf Folgen hat die ARD das Ende von «Ich weiß, wer gut für dich ist» beschlossen. Die Zuschauer senden harsche E-Mails und fordern das Comeback für Bruce Darnell.
Das Echo auf der Website der Kuppelshow war dünn und sehr negativ. Zugleich machte sich eine gewisse Sehnsucht nach Bruce Darnell Luft. «Zita» meinte: «Ist das eine stumpfsinnige Angelegenheit! Geht gar nicht! Bitte, bitte absetzen und Bruce zurückholen!» Auch «Mda» hat sich auf ARD gelangweilt: «Da habt ihr leider eine Fehlentscheidung getroffen und die Sendezeit um 19 Uhr für tot erklärt. Ihr solltet Bruce wieder einkaufen, am besten für eine prominentere Sendezeit.» Als Fachfrau für Kuppelshows äußert sich «JaneLoon» enttäuscht: «Das schaut doch mächtig nach einer Mischung von ,Bauer sucht Frau' und ,Dismissed' aus. Wann ist die Staffel zu Ende? Und, wo ist Bruce?» Grundsätzlich angeekelt ist der Zuschauer «Danlaus», denn «Sendungen wie diese kosten unsere Gebühren und rauben noch das letzte Quentchen Menschenwürde». Und «LisaM» wendet sich wieder dem wahren Leben zu: «Die Sendung an sich ist ein bissel zu langweilig. Da verkuppele ich doch lieber meine Freundin ohne Kamera weiter.»Nach Angaben der Sprecherin sind keine weiteren Folgen vorproduziert worden. Die ARD hat seit längerem ein Problem auf dem Sendeplatz, der zum werbefinanzierten Vorabendprogramm gehört. So funktionierten bereits Harald Schmidts Spielshow «Pssst», die Serie «Zwei Engel für Amor» und zuletzt die Stylingshow «Bruce» mit dem von ProSieben zur ARD gewechselten Modeberater Bruce Darnell nicht so wie erhofft.
Stattdessen greift die ARD von diesem Dienstag an auf bewährte Ware zurück: Felicitas Woll ist wieder als «Lolle» in der Serie «Berlin, Berlin» zu sehen. In den Geschichten geht es um das Landei Lolle (Felicitas Woll) und ihre Freunde Sven (Jan Sosniok), Hart (Matthias Klimsa), Alex (Matthias Schloo) und Sarah (Rhea Harder), die im Sog der Großstadt ihre Abenteuer erleben. Wiederholt werden die zweite und dritte Staffel. (nz/dpa)