Online-Studie in den USA:
Das Web macht Medien zu Sammlern
17.03.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Zwei Themen - der Krieg im Irak und die US-Präsidentenwahl 2008 - beherrschten im vergangenen Jahr in den USA mehr als ein Viertel der Geschichten in Zeitungen, im Fernsehen und online. Abgesehen von Irak, Iran und Pakistan machten Geschichten über den Rest der Welt weniger als sechs Prozent der Nachrichten in den USA aus.
Bemerkenswert sei auch, dass zwar die Zielgruppe für traditionelle Nachrichten in gleicher Stärke erhalten bleibe, die Zahl der Mitarbeiter bei den Nachrichtenorganisationen aber tendenziell schrumpfe, sagte Tom Rosenstiel, Direktor des Projekts. Die meisten Nachrichtenwebsites sind außerdem nicht mehr Endziel der User.
Dem Bericht zufolge sind viele Interessenten der Ansicht, dass Websites genügend Möglichkeiten liefern, um anderswo weitere Informationen zu finden. Als Beispiel nannte Rosenstiel Artikel der Zeitung «Washington Post», die sich über die Website der Konkurrenzzeitung «New York Times» aufrufen ließen. (AP)

