Quoten-Desaster: 

netzeitung.de«Bruce» lässt ARD ratlos zurück

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'Bruce' und seine Assistentinnen (Foto: ARD/Guido Ohlenbostel<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe 'Bruce' und seine Assistentinnen
Foto: ARD/Guido Ohlenbostel
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Droht «Bruce» das Ende? Die ARD rätselt, wie es mit der schwächelnden Stylingshow weiter geht - und hegt wenig originelle Gedanken.

Nach dem eher schwachen Auftakt für die neue Vorabend-Stylingshow «Bruce» sind die Verantwortlichen in der ARD offenbar rat- und kraftlos. «Wenn wir uns auf diesem Programmplatz schon dem Niveau der Privaten annähern, dann muss das wenigstens von den Quoten her ein Erfolg sein», zitierte «Der Spiegel» eine Stimme aus dem Kreise der Intendanten. Wenn die Quote nicht stimme, falle es schwer, solche Formate in der Öffentlichkeit und vor den Rundfunkräten noch zu rechtfertigen, zitierte der «Spiegel» weiter.
Zurück zur Kuppelshow?
Der 50-jährige gebürtige US-Amerikaner Bruce Darnell war bei dem Privatsender ProSieben durch die Casting-Show «Germany's Next Topmodel» bekannt geworden. Sollte der Moderator in den kommenden Wochen seine Quote nicht steigern, werde die Show vermutlich nach der 20-teiligen ersten Staffel abgesetzt.

Im März würde sich die ARD auf dem Darnell-Platz dann am nächsten Experiment versuchen, und zwar wieder einmal mit einer Kuppelshow. Insgesamt schalteten zur Premiere am vergangenen Dienstag zwar rund 2,05 Millionen Zuschauer «Bruce» ein, was einem überdurchschnittlichen Marktanteil von 8,1 Prozent entspricht. Bei den für die Werbewirtschaft so relevanten 14- bis 49-Jährigen erreichte sie allerdings lediglich einen Anteil von 6,3 Prozent. Bisher wurden in diesem Jahr insgesamt im Durchschnitt auf dem Sendeplatz 6,8 Prozent erzielt. (nz)