Die Entwicklung unterstreicht laut Studie für die Verlage die Notwendigkeit, die Digitalisierung ihrer Marken rasch und umfassend voranzutreiben, um die Nachrichtenkonsumenten im Internet an sich binden, die sie als Zeitungsleser verlieren. Die Autoren erinnern auch an die Prognose des Springer-Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner, dass Tageszeitungen in «fünf, zehn oder fünfundzwanzig Jahren» überwiegend digital vertrieben würden. «Die vorliegende Analyse gibt entsprechenden Visionen eine empirische Basis in der Gegenwart.»Der Sozial- und Naturwissenschaftler Castulus Kolo betreibt in München die Unternehmensberatung future directions GmbH, der Medienwissenschaftler Robin Meyer-Lucht in Berlin das medienstrategische Berlin Institute. Für ihre Analyse stützten sich die Autoren auf die Mediennutzungsstudien Allensbacher Werbeträger- Analyse (AWA) und Allensbacher Computer- und Technik- Analyse (ACTA). (dpa)