Motor FM jagt die großen Radiosender
20.07.2007
Herausgeber: netzeitung.de
«Im Schnitt 16.000 Hörer pro Stunde für Musik jenseits des Mainstreams und ähnlich gute Zahlen im Internet, ist deutlich mehr als wie erwartet hätten. Normalerweise braucht ein Publikum länger, um sich mit Innovationsprojekten anzufreunden», sagte Geschäftsführerin Mona Rübsamen am Freitag in Berlin.
Motor FM gehörte von Beginn an zu den Sendern, die ihr Angebot vom Äther ins Netz verlagerten: den ersten legalen Musikpodcast im Netz anboten und mit der Internetzeitung Netzeitung zusammenarbeiteten. Das Zusammenspiel hat sich gelohnt, wie die MA-Studie zeigt. Bereits 17 Prozent der unter 30-Jährigen hören Radio über das Internet.
Geschäftsführer Joachim Radünz freut sich aber noch über ein weiteres Ergebnis der Studie: «Nachzuweisen, dass besonders junge Hörer auch halbstündige Nachrichten und eine gewisse Informationstiefe im Radio und parallel im Internet zu schätzen wissen, dürfte eine weitere Überraschung sein, für die 100.6 Motor FM sorgen konnte.» (nz)

