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Dietz will sein Geständnis nicht im Netz sehen

24. Mai 2007 13:40
Trendsetter Bert Dietz bei Reinhold 'Beckmann'
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Man befürchtete strafrechtliche Folgen: Ex-Radprofi Dietz hat selbst mit für Piepser in seinem «Beckmann»-Geständnis gesorgt. Für den TV-Auftritt will er keine Riesensumme erhalten haben.

Das Doping-Geständnis von Ex-Radprofi Bert Dietz in der ARD-Sendung «Beckmann» wird vorerst nicht mehr im Fernsehen zu sehen sein. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) habe mit Dietz vereinbart, die Folge nicht im Sender 3sat zu wiederholen und die Sendung auch nicht im Internet zu veröffentlichen, sagte ein Sprecher am Donnerstag.

Er dementierte aber Medienberichte, wonach eine Einstweilige Verfügung gegen die Ausstrahlung vorliege. «Es gibt keine Verfügung, der Verzicht auf die Wiederholung war eine Bedingung des Gastes.» Dietz hatte am Montagabend bei «Beckmann» Doping zugegeben und dabei auch die Freiburger Ärzte Lothar Heinrich und Andreas Schmid belastet.

Aufwandsentschädigung «branchenüblich»

Mehr in der Netzeitung:
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  • Einige Äußerungen Dietz' in dem am 21. Mai ausgestrahlten Interview hatte der Sender mit einem Piepston unterlegt. Das sei geschehen, «um den Gast vor möglichen strafrechtlichen Konsequenzen zu bewahren und um möglichen äußerungsrechtlichen Ansprüchen vorzubeugen», sagte der Sprecher. Der NDR habe das in Absprache mit allen Beteiligten veranlasst. Weil die Sendung erst kurz vor der Ausstrahlung aufgezeichnet worden sei, habe es keine andere technische Möglichkeit gegeben.

    Der NDR dementierte zudem Berichte, dass Dietz für sein Geständnis einen sechsstelligen Geldbetrag bekommen habe: «Bert Dietz hat eine Aufwandsentschädigung erhalten, wie sie im Rahmen einer solchen Sendung branchenüblich ist», teilte der Sender mit. Der Betrag liege nicht annähernd in der Größenordnung einer sechsstelligen Summe. (dpa)

     
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