11. Jan 2007 13:21
Mit Bedauern hat der Intendant des Norddeutschen Rundfunks auf die Absage Günther Jauchs an eine Zusammenarbeit mit der ARD reagiert. Jobst Plog sieht vor allem Nachforderungen aus einigen ARD-Anstalten als Grund.
Angesichts der Absage Jauchs äußerte Plog die «Sorge, ob es der ARD in Zukunft noch gelingen wird, einen Fernsehstar ähnlichen Formats für sich zu gewinnen». Den Entschluss bedaure er «außerordentlich».Sein Bedauern über das Vertrags-Aus äußerte auch der ARD-Vorsitzende Fritz Raff, denn schließlich habe Jauch «seine Wurzeln» bei der ARD. «Ich würde mich freuen, wenn damit das Tischtuch zwischen ihm und der ARD nicht endgültig zerschnitten wäre», sagte Raff. Vielleicht gebe es «zu einem späteren Zeitpunkt eine Gelegenheit», doch noch zusammenzukommen.
TV-Moderator Jauch hatte zuvor gesagt, nicht die Nachfolge von Sabine Christiansen im Ersten antreten zu wollen. Er gab der ARD die Schuld dafür, dass die Zusammenarbeit mit ihm nicht zustande gekommen sei. Er bedauere, «dass wir uns am Ende nicht einigen konnten», sagte Jauch der Nachrichtenagentur dpa. «Dabei war der Vertrag schon komplett ausverhandelt, als die ARD mit Nachforderungen kam.» (nz)