netzeitung.deJauch gibt ARD Schuld für Vertrags-Aus

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Günther Jauch (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Günther Jauch
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Günther Jauch bedauert, dass er sich mit der ARD über eine Zusammenarbeit nicht einigen konnte. Dabei sei der Vertrag «schon komplett ausverhandelt» gewesen, sagte er. Doch dann sei die ARD mit Nachforderungen gekommen.

Günther Jauch gibt der ARD die Schuld dafür, dass eine Zusammenarbeit mit ihm nicht zustande gkommen ist. Er sei aber davon überzeugt, dass nun jemand anderes die die ARD-Talkshow am Sonntagabend «erfolgreich» weiterentwickeln werde, sagte der 50-Jährige in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. «Sicher bedauere ich, dass wir uns am Ende nicht einigen konnten. Dabei war der Vertrag schon komplett ausverhandelt, als die ARD mit Nachforderungen kam.»

So gab Jauch unter anderem an, dass die ARD darauf gedrungen habe, er solle «journalistisch exklusiv» für «das Erste» tätig sein und eine weitere Sendung übernehmen. «Ich wollte aber keine Zusage über den Sonntagabend hinaus geben», so Jauch. Durch die von der ARD angestrebte Zuständigkeit der Chefredakteure für seine Sendung wäre er nach eigener Einschätzung Gefahr gelaufen, «zum Spielball der politischen Farbenlehre innerhalb der ARD zu werden. Das entspricht nicht meinem Empfinden von innerer Freiheit und äußerer Unabhängigkeit».

«Dass die ARD und ich uns gesucht, aber dann doch nicht gefunden haben, ist sicher schade, aber für alle Beteiligten durchaus verkraftbar», sagte Jauch, der im September 2007 als Nachfolger von Sabine Christiansen am Sonntagabend eine Talkshow moderieren sollte. Mit seinem Haussender RTL habe die Entscheidung nichts zu tun. Ein höher dotiertes Angebot des Kölner Privatsenders habe ihm nicht vorgelegen und damit nicht zu seiner Entscheidung beigetragen

Die vielfach in der Öffentlichkeit kritisierten Werbeverträge Jauchs seien ohnehin kein Thema mehr: Die habe er entweder gekündigt oder zum Ende des Jahres auslaufen lassen, sagte Jauch. (nz)