netzeitung.de«Vanity Fair» Deutschland verliert Mitarbeiter

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US-Ausgabe der Zeitschrift 'Vanity Fair' (Foto: PR<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe US-Ausgabe der Zeitschrift 'Vanity Fair'
Foto: PR
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Im Februar startet in Berlin die deutsche Ausgabe der Zeitschrift «Vanity Fair». Aus Kritik an der inhaltlichen Ausrichtung verlassen jedoch bereits Redakteure das Blatt.

Einen Monat vor dem Start der deutschen Ausgabe des Lifestyle-Magazins «Vanity Fair» verlassen einige Journalisten das Team von Chefredakteur Ulf Poschardt. Wie die Online-Ausgabe der «Welt» berichtet, hat Kulturchef Matthias Kalle, zuvor Chefredakteur des Berliner Stadtmagazins «Zitty», seine Kündigung zum 31. Januar eingereicht. Sein Nachfolger ist demnach Volker Corsten, der zuvor Kulturchef bei der «Welt am Sonntag» war.

Auch die Redakteure Lars Jensen und Christoph Koch gehen. Dies habe Poschardt als normal bezeichnet, das Team befinde sich derzeit noch im Aufbau. Der Chefredakteur kündigte laut welt.de an, dass Uwe Killing, ehemals Chefredakteur von «Max» und «Maxim» neu dazukommen werde.

Als Gründe für die Kündigungen führt welt.de an, es habe die Befürchtung gegeben, bei «Vanity Fair» keine journalistische Heimat zu finden – oder gar den Ruf eines seriösen Journalisten zu verlieren. Kritisiert worden sei mündlich auch die Vorliebe Poschardts für positive Geschichten. Einige in der Redaktion hätten lieber meinungsstarke Texte.

Die deutsche Ausgabe von «Vanity Fair» aus dem Münchner Condé-Nast-Verlag ist die erste große Zeitschrift, die ihren Sitz in Berlin hat. Vom 8. Februar an soll das Magazin wöchentlich erscheinen. (nz)