28. Dez 2006 16:15
Noch ist Monika Piel nicht im Amt, da legt sich die künftige WDR-Intendantin schon fest betreffs der Einbindung Prominenter ins Programm. Jauch solle entweder für die ARD oder für RTL arbeiten, fordert sie. Aber nicht für beide zugleich.
Die künftige Intendantin des Westdeutschen Rundfunks (WDR), Monika Piel, plädiert dafür, Günther Jauch ausschließlich im Privat-TV oder ausschließlich bei der ARD auftreten zu lassen. «Entweder ist einer bei uns oder bei den Kommerziellen», sagte die 55-Jährige, die im Sommer 2007 die Nachfolge von Fritz Pleitgen antritt, in einem Interview mit der Wochenzeitung «Die Zeit». Dies sei aus Gründen der «Markenpflege» wichtig. Jauch soll von September 2007 an als Nachfolger von Sabine Christiansen einen gesellschaftspolitischen Talk am Sonntagabend in der ARD leiten. Für RTL will der 50-Jährige aber auch noch sein bisheriges Pensum wie zum Beispiel bei der Quizshow «Wer wird Millionär?» oder beim Magazin «Stern TV» leisten. (dpa)