15. Dez 2006 23:01
Ob sie die Nachfolgerin wird, war auch nach Ende der Veranstaltung unklar. Immerhin ließ sich Comedian Anke Engelke von «Emma»-Herausgeberin Alice Schwarzer zum 30. Geburtstag der Zeitschrift präsentierten.
Das wollte auch die 40-jährige Engelke nicht. Sie sei sowohl dem Heft als auch Schwarzer sehr verbunden und eine treue Leserin, erklärte sie ihre Anwesenheit. Zudem verkörpere sie einiges von dem, was gesellschaftlich eigentlich gar nicht funktionieren könne. Sie sei Mehrfachmutter, berufstätig, mal mehr, mal weniger erfolgreich und in der Außenwahrnehmung eine «recht schillernde Person», also ein Vorbild. Für manches Mädchen oder junge Frau sei sie nicht ganz unwichtig, weil diese bewusst wahrnähmen, was sie denn mache. Daher engagiere sie sich auch stark in der Kinder- und Jugendarbeit. Davon wolle sie aber nicht viel erzählen, damit sich diese Kinder nicht benutzt fühlten. (AP)