Köhler fürchtet um Glaubwürdigkeit der Presse
Die EU-Staaten hatten sich vergangene Woch darauf verständigt, Schleichwerbung im Fernsehen grundsätzlich zu verbieten. Ausnahmen für die Platzierung von Produkten in Filmen, TV-Serien, Sportsendungen und leichter Unterhaltung sollen demnach aber erlaubt bleiben.
Das jedenfalls sieht ein Kompromiss der finnischen EU- Ratspräsidentschaft für eine neue Europäische Fernsehrichtlinie vor, den die meisten Mitgliedstaaten in Brüssel guthießen.
Die EU-Kommission hatte ursprünglich vorgeschlagen, das so genannte Product Placement prinzipiell zuzulassen. Der Rat drehte diesen Ansatz um. Beschlossen ist die Neufassung der EU-Fernsehrichtlinie mit der Ausrichtung im Ministerrat allerdings noch nicht. Als nächstes muss das Europa-Parlament seine Haltung festlegen. (nz)

