Der 1993 gegründete Sender versteht sich nach einem Programm-Umbau als Regionalmedium, als «Fernsehen von Berlinern für Berliner», wie Thäsler sagt. TV Berlin überträgt zum Beispiel Sitzungen des Abgeordnetenhauses und hat dort ein Studio. Thäsler, der zuvor beim Nachrichtensender n-tv war, sieht in der Springer- Beteiligung ein «echtes Lob für die Redaktion».Im Februar 2006 hatte Springer seine Absicht aufgegeben, ProSiebenSat.1 zu übernehmen, nachdem das Bundeskartellamt den Kauf untersagte. Wegen der wirtschaftlichen und juristischen Schwierigkeiten sei das Risiko zu groß, hieß es. (dpa)