Deutsche Fußball Liga geht gegen Youtube vor
30.10.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Wie Bender sagte, beobachtet die DFL schon seit Wochen, was sich im Internet in Sachen Copyrightverletzungen abspiele. «Wir haben festgestellt: Die Dimension ist leider erschreckend groß», sagte Bender. Sogar Liveübertragungen von Bundesliga-Spielen würden, teils gegen Bezahlung, angeboten. «Und abrufbare Spielzusammenfassungen haben in letzter Zeit regelrecht überhand genommen.»
Das Video-Portal Youtube nannte Bender das größte Problem, es gebe aber auch kleinere Anbieter wie Clipfish, auf deren Internetseiten Ausschnitte aus Partien der Profiligen zu sehen gewesen seien, sagte der Sprecher. «Die DFL kann und wird nicht einfach zusehen, wie unser Inhalt missbräuchlich genutzt wird», betonte Bender.
Ziel sei es nunmehr, über den Deutschen Fußball-Bund mit dem Weltfußballverband Fifa, dem europäischen Fußballverband Uefa und europäischen Profiligen eine gemeinsame Linie gegen Rechtepiraterie im Internet zu finden. (nz)

