Die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich am Donnerstag zum Auftakt ihrer Jahreskonferenz in Bad Pyrmont darauf verständigt, zum 1. Januar die Rundfunkgebühr auf internetfähige Computer und Handys von monatlich 5,52 Euro einzuführen. Zahlen müssen den Betrag nur jene Privathaushalte und Unternehmen, die bisher keine Rundfunkgebühren abführen. Firmen sollen den Betrag für das erste Gerät entrichten. Damit ist die Abgabe unabhängig von der Anzahl der Computer eines Betriebs. Vorraussetzung ist, dass der PC dienstlich genutzt wird.Zudem sprach sich die Konferenz dafür aus, innerhalb eines Jahres die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu modernisieren. Diese bewertete Unternehmer Ruiss als «einzig positiven Aspekt». Politik und öffentlich-rechtlicher Rundfunk stünden hier gleichermaßen in der Pflicht, sagte er. «Ich erwarte, dass es zu einer Lösung kommt, die eine nutzungsabhängige Bezahlung beinhaltet und zudem die Gebührenzahler spürbar entlastet. Außerdem sollte es ein Modell sein, das die bürokratische GEZ überflüssig macht.»
Im Bundesverband Junger Unternehmer haben sich rund 2000 junge selbständige Unternehmerinnen und Unternehmer aller Branchen im Alter bis 40 Jahre zusammengeschlossen. Die Mitglieder des BJU sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens mit mindestens zehn Beschäftigten oder 1 Million Euro Jahresumsatz. (nz)