«Vanity Fair» für ein «neues Deutschland»
05.10.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Cover der englischsprachigen Vorlage
Foto: PR
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Lange haben die Vorbereitungen gedauert. Doch nun gibt es endlich einen Starttermin für die wöchentlich erscheinende deutsche Ausgabe der «Vanity Fair».
Seit langem wird der Start der deutschen Ausgabe des US-Blattes «Vanity Fair» erwartet. Der Verlag Condé Nast verspricht nun ein «neues Magazin für ein neues Deutschland». Zu lesen gibt es das Blatt ab dem 8. Februar 2007.
Die Zeitschrift soll wöchentlich aus Berlin erscheinen und werde «die Aktualität der Woche mit dem Glanz und dem Luxus der monatlichen Zeitschriften verbinden». Das erinnert irgendwie an «Park Avenue», aber schließlich hat sich der Verlag auch als Stellvertretenden Chefredakteur Rainer Schmidt geholt, der jüngst das andere Blatt verlassen hatte.
In den USA gehört «Vanity Fair» zu den Klassikern des Journalismus, wo es erstmals 1914 erschien. Bekannt sind vor allem die Exklusivgeschichten und Titelblätter. Auf denen waren jüngst die nackte Scarlett Johansson oder auch die gesamte Crew «Star Wars»-Crew zu sehen. Neben den USA und Großbritannien erscheint der Titel seit 2003 als Wochentitel in Italien.
Große ErwartungenDie Erwartungen an den deutschen Markt sind hoch: «Mit Vanity Fair wenden wir uns an eine neue Generation der Leistungselite in diesem Land, urban und weltoffen, die heute nur eingeschränkt das wöchentliche Medienangebot nutzt und offen für Neues ist. Diese Elite versteht sich als Schrittmacher und Gestalter des neuen Deutschland [sic], blickt optimistisch in die Zukunft und geht
verantwortungsbewusst ihren Weg», so Bernd Runge, Vizepräsident von Condé Nast
International und Herausgeber des deutschen Verlages. (nz)