Kölmel übernimmt Versand Zweitausendeins
«Hier finden zwei Partner zusammen, deren Profile am Markt auf eine im Kern gemeinsame, anspruchsvolle Zielgruppe zugeschnitten sind», sagte Michael Kölmel. Dies betreffe besonders das unter der Marke Arthaus vertriebene Kinowelt-Repertoire. Beide Marken sollen selbstständig bleiben.
Das Leipziger Medienunternehmen Kinowelt war aus der insolventen Aktiengesellschaft Kinowelt hervor gegangen. Es verbuchte im ersten Halbjahr 2006 einen Konzernumsatz von 45,7 Millionen Euro und erwartet bis Jahresende einen Anstieg auf 95 Millionen Euro. Das wäre im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 21 Prozent. Wachstumsbringer sind nach Angaben des Unternehmens der Filmverleih sowie die DVD-Sparte.
Michael Kölmel war 2004 im Zusammenhang mit der Insolvenz der Kinowelt AG wegen Untreue und Insolvenzverschleppung zu einer Bewährungs- und Geldstrafe verurteilt worden. (nz)

