netzeitung.deBuhrow moderiert bald eine «klasse Sendung»

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Tom Buhrow (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Tom Buhrow
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Guten Mutes tritt der neue «Tagesthemen»-Moderator Buhrow die Nachfolge Wickerts an. Er sei zwar aufgeregt, werde ab September jedoch in seinem Traumjob arbeiten.

Der neue «Tagesthemen»-Moderator Tom Buhrow ist voll des Lobes für seine künftige Aufgabe. Dies sei sein Traumjob. «Die Sendung ist klasse», sagte er am Dienstag in Hamburg.

Schon immer habe er die «Tagesthemen» moderieren wollen. Er sei so kurz vor seinem ersten Auftritt zwar aufgeregt, könne aber noch schlafen. Am Freitag ist er das erste Mal bei dem Nachrichtenmagazin auf Sendung.

Buhrow folgt auf Ulrich Wickert, der 1991 zu der Sendung gekommen war und die «Tagesthemen» nun mit ähnlich zukunftsoptimistischen Aussagen verlässt wie Buhrow sie in Bezug auf seine neue Aufgabe äußert. Moderatorin Anne Will und Buhrow werden sich wöchentlich mit dem abwechseln.

Kein amerikanische Stil
Die Popularität seines Vorgängers müsse er sich aber erst noch verdienen. «Ich konzentriere mich jetzt voll auf die 'Tagesthemen'», sagte der 47-Jährige.

Familienvater Buhrow hat bereits eine Bleibe in Hamburg gefunden, wo die ARD die «Tagesthemen» produziert. In den nächsten Tagen will er noch einige Trockenübungen im Studio und am Pult vornehmen sowie an Details arbeiten. Eines allerdings sei sicher: Den Stuhl von Ulrich Wickert übernehme er nicht. Der sei viel zu groß, sagte er.

Keine Wickert-Kopie
Amerikanischen Nachrichtenstil will Buhrow, der eine Zeitlang ARD-Korrespondent in Washington war, nur begrenzt mit in die Sendung einbringen. Schließlich funktioniere das TV-Gucken in Amerika ganz anders.

Kollegin Anne Will rät dem Journalisten vor seiner ersten Sendung zu Ruhe und Entspannung. Er sei es schließlich gewohnt, vor einem großen Publikum zu sprechen, betonte sie. NDR-Programmdirektor Fernsehen, Volker Herres, sieht in Buhrow eine Idealbesetzung. Er wolle keine Wickert-Kopie, sondern den eigenen Stil von Buhrow. (nz)