05. Jul 2006 09:20
Gegen den Fußball kam keine Konkurrenzveranstaltung an. Rein rechnerisch saß beim Halbfinale Deutschland gegen Italien halb Deutschland vor dem Fernseher – zu Hause oder beim Public Viewing.
Die Programme der anderen Sender mussten nahezu ausnahmslos Einbußen bei den Zuschauerzahlen hinnehmen. Zur Pro7-Konkurrenzveranstaltung «Sex in the City» fanden vergleichsweise wenige Frauen und fußballfieber-resistente Männer: Der Sender musste sich laut eigener Angaben vom Morgen mit 660.000 Menschen oder 2,6 Prozent zufrieden geben. Zu dem Fußballpublikum hinzugerechnet werden müssten die Millionen Menschen, die in Public-Viewing-Arenen oder bei Freunden das Spiel verfolgten. Beim Viertelfinale Deutschland - Argentinien seien das rund 16 Millionen gewesen, hieß es im ZDF.