ARD schränkt Christiansen Werbe-Auftritte ein
Bei der mit Foto der Moderatorin gedruckten Äußerung im Zusammenhang mit der Fluglinie handelt es sich demnach um ein so genanntes Testimonial, bei dem umstritten ist, ob es als Werbung anzusehen ist. Der NDR bat Christiansen deshalb, auch auf Testimonials zu verzichten.
Der für die Sendung «Sabine Christiansen» federführende Sender NDR wollte sich auf Anfrage der Netzeitung den Bericht nicht kommentieren. «Wir äußern uns nicht zu Beziehungen, die wir mit Geschäftspartnern haben», sagte NDR-Sprecher Martin Gartzke. Diese unterlägen der «Vertraulichkeit».
Zuletzt waren die TV-Moderatoren Reinhold Beckmann (ARD) und Johannes B. Kerner (ZDF) wegen Werbung für Privatfirmen in die Kritik geraten. Jauch, der 2007 die Nachfolge von Christiansen antreten soll, unterhält ebenfalls mehrere Werbeverträge. Ob er diese bei Vertragsunterzeichnung mit der ARD auflösen wird, ist noch offen. «Ich kann mich zur Zeit nicht äußern, weil noch keine Vertragsverhandlungen stattgefunden haben», zitiert «Bild» den Moderator. (nz)

