29. Jun 2006 15:52
Journalisten, Schriftsteller, Künstler, Verleger und Buchhändler sehen sich durch das neue Urheberecht benachteiligt. Es führe zu bei ihnen zu Einahmeausfällen, so der Tenor.
Nach Ansicht der Gegner der Novelle werden die Urheber bei der künftigen Kopiervergütung erheblich schlechter gestellt als bisher. Zum «Aktionsbündnis Kopiervergütung» gehören unter anderem der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, der Deutsche Journalisten- Verband (DJV), das PEN-Zentrum Deutschland, der Verband deutscher Schriftsteller, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler.Nach dem Gesetzentwurf soll die Vergütung für die Urheber zwischen den Verwertungsgesellschaften und den Herstellern von Geräten, mit denen Kopien gefertigt werden können, ausgehandelt werden. Der Entwurf schreibt als Obergrenze fünf Prozent des Verkaufspreises des jeweiligen Gerätes fest. Bisher sind die auf den Kaufpreis aufgeschlagenen Abgaben gesetzlich detailliert geregelt. (nz)