«Frankfurter Rundschau» für Nachtschwärmer
Der Vertrieb soll über 45 ausgewählte Presseverkaufsstellen, im Hauptbahnhof Frankfurt und durch den mobilen Nachtverkauf in Kneipen und Restaurants erfolgen. Mit der neuen Ausgabe wolle man vor allem Berufspendler und Nachtschwärmer erreichen, so der Verlag. Die «FR» schließe damit Angebotslücken, die zur abendlichen Verkaufszeit vorhanden seien.
Das Blatt leidet seit Jahren unter einem Auflagenrückgang. Die SPD-Medienholding Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG), die einen Anteil von 90 Prozent am «FR»-Verlag hält, sucht derzeit einen Käufer für die Mehrheit der Unternehmensanteile. In der Branche gelten die DuMont-Gruppe, der WAZ-Konzern und die Verlagsgruppe Madsack als mögliche Käufer. (nz)

