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Journalistenpreis für «Berliner Zeitung»

08. Feb 2006 17:36
Zeitungen des Berliner Verlages
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Die Übernahme durch ausländische Finanzinvestoren konnten die Mitarbeiter der «Berliner Zeitung» nicht verhindern. Dafür, dass sie es versucht haben, werden sie nun gewürdigt.

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) zeichnet die «Berliner Zeitung» mit dem Preis der Pressefreiheit aus. Die Redaktion werde damit für ihren Kampf für journalistische Qualität, publizistische Freiheit und gegen die rein finanziellen Interessen der neuen Besitzer geehrt, sagte der DJV-Vorsitzende Michael Konken am Mittwoch in Berlin. Der Berliner Verlag, in dem die «Berliner Zeitung» erscheint, war im Oktober 2005 von einer Investorengruppe um den Briten David Montgomery erworben worden.

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Die Mitarbeiter sowie Chefredakteur Uwe Vorkötter hätten den Mut gehabt, sich auch im redaktionellen Teil des Blattes gegen ihre potenziellen künftigen Arbeitgeber auszusprechen, heißt es in der Würdigung. Der mit 7500 Euro dotierte DJV-Preis soll am 3. Mai in Berlin verliehen werden. Bisherige Preisträger waren der serbische Journalist Miroslav Filipovic und die russische Journalistin Olga Kitowa. (nz)
 
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