Der «Tagesspiegel» hatte berichtet, die Auftritte der freigelassenen Irak-Geisel Osthoff in ARD und ZDF sollen für den Grimme-Preis nominiert werden. Das Adolf-Grimme-Institut hatte die Meldung daraufhin bestätigt und mitgeteilt, die beiden Interviews im «heute-journal» des ZDF und in der ARD-Talkshow «Beckmann» seien bereits angefordert worden und sollen in der kommenden Woche von der Nominierungskommission bewertet werden. Ob Osthoff ausgezeichnet wird, ist derzeit noch völlig offen. Dies sei «eine Sache der Nominierungskommissionen und Jurys, welche die wichtigsten Stationen beim dreistufigen Preisverfahren darstellen», heißt es in einer Mitteilung des Grimme-Instituts. Vorgeschlagen sind demnach derzeit über 500 Sendungen.