23. Dez 2005 21:53
Der Berliner Ableger des DJV will sich dafür einsetzen, dass die Stellen beim Berliner Verlag erhalten bleiben. Unter Umständen könne der Protest über Argumente hinausgehen.
Montgomery sei im Schreiben aufgefordert worden, den Arbeitnehmern eine Stimme im Aufsichtsrat des Unternehmens zu geben. Außerdem habe der VBJ-Vorsitzende Gerhard Kothy eine Erklärung darüber verlangt, ob die in der Presse kolportierten Gewinnerwartungen von 21 Prozent zwecks Sicherung von journalistischer Qualität und Arbeitsplätzen verhandelbar seien. Der Geschäftsführer des Berliner Verlags, Peter Skulimma, hatte laut VBJ am Mittwoch auf einer Betriebsversammlung gesagt, die Zahl sei noch diskutierbar.Die Finanzinvestoren Veronis Suhler Stevenson und Mecom hatten den Berliner Verlag Ende Oktober von der Stuttgarter Holtzbrinck-Gruppe gekauft und Anfang Dezember übernommen. Bei der Übernahme hatte Mecom-Chef Montgomery versprochen, dass seine Pläne nicht zu Lasten der Qualität gehen. (nz)