Schily steigt ins Radio-Geschäft ein
Die 60 Prozent teilen sich Schily und Friedman mit Familie Dibelius (Goldman-Sachs-Chef Deutschland), der Stoffel-Gruppe Berlin (Kultur und Immobilien) und weiteren.
Wie der «Tagesspiegel» berichtet, wurde Schily durch Thimme auf den Sender aufmerksam. Beide kennen sich aus gemeinsamen Bonner Tagen. Thimme war laut dem Bericht von 1983 bis 1987 Schilys Medienreferent, als der Politiker noch für die Grünen im Bundestag saß.
Neben der Power Radio GmbH gibt es elf weitere Bewerber um die freigewordene UKW-Frequenz. Über die Lizenzvergabe entscheidet die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB). Dies könnte bereits nach den für Mittwoch, Freitag und Samstag geplanten Anhörungen der Fall sein. «Es kann aber auch noch bis Januar dauern», sagte MABB-Sprecherin Susanne Grams. (nz)

