RTL reagierte inzwischen auf die Vorwürfe. Das Team in den Niederlanden habe sofort ein auf Tierfang spezialisiertes Unternehmen zu Hilfe geholt. «Die Mitarbeiter der Firma versuchten, den Vogel mehr als eine Stunde lang einzufangen», erklärte ein Sprecher des Senders. «Da dies leider trotz aller Anstrengungen nicht gelang, wurde vor Ort entschieden, das inzwischen völlig erschöpfte und verängstigte Tier von einem Jäger erschießen zu lassen.»Der Tierschutzbund forderte RTL auf, der für den «Domino Day» verantwortlichen Produktionsgesellschaft Endemol klarzumachen, in Zukunft in solchen Fällen tiergerechte Verfahren anzuwenden. Falls es sich um einen PR-Gag handeln sollte, sei dies eine «zweifelhafte Methode zur Quotensteigerung». (nz)