Miller: Pressefreiheit in USA bedroht
In dem Interview warnte Miller zudem davor, dass die Pressefreiheit und nationale Sicherheit in ihrem Land bedroht seien. Rechte des Einzelnen und der Presse hätten nicht mehr so viel Wert wie die der Gesetzeshüter und Behörden, kritisierte die 58-Jährige.
Miller hatte im Sommer drei Monate im Gefängnis verbracht, weil sie die Preisgabe vertraulicher Quellen im Weißen Haus verweigert hatte. Dabei ging es um die Enttarnung einer Geheimdienstagentin Valerie Plame.
Der Stabschef von Vize-Präsident Richard Cheney, Lewis Libby, wurde inzwischen im Zusammenhang mit der Affäre wegen Falschaussage angeklagt. (nz)

