netzeitung.deZeitungen sollen Rechtschreibreform akzeptieren

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Hans Zehetmair (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Hans Zehetmair
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Der Chef des Rats für Rechtschreibung, Zehetmair, hat die Zeitungen aufgefordert, sich nicht länger gegen die Rechtschreibreform zu sperren.

Hans Zehetmair, Vorsitzender des Rats für Rechtschreibung, hat an die sich sperrenden Zeitungen appelliert, die neue Rechtschreibung zu übernehmen. Diese Zeitungen sollten «wieder zum Common Sense zurückfinden», sagte er dem «Tagesspiegel». Bisher erscheinen unter anderen die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» und die Blätter des Springer-Verlages mit der alten Rechtschreibung.

Zehetmair äußerte sich zuversichtlich, da auch offizielle Vertreter der Journalistenverbände und der Zeitungsverleger im Rat für Rechtschreibung seien, der jetzt erste Kompromissregelungen zum 1. August vorgelegt habe.

Die jetzt vorgelegten Kompromisslösungen in Einzelfällen seien «kein radikales Zurückschrauben, sondern ein moderates Angleichen der Unebenheiten und Ungereimtheiten». Es sei ein «entschiedenes Aufeinanderzugehen» gewesen, am Schluss mit «nur vier Gegenstimmen bei 33 Pro-Stimmen». (nz)