26.05.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Mette-Marit mit Ehemann Haakon, Sohn Marius und Tochter Ingrid
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Nun will auch das norwegische Königshaus gegen deutsche Verlage vorgehen. Grund ist eine Geschichte über den Sohn von Prinzessin Mette-Marit.
Schwedens Königshaus wehrt sich bereits seit einiger Zeit gegen erfundene oder unwahre Klatschgeschichten. Nun ziehen auch die Norweger nach. Wegen frei erfundener Meldungen werde man rechtliche Schritte einleiten, so die Osloer Hofsprecherin Astrid Versto zur Zeitung «VG».
Grund sind Berichte in der vergangenen Woche über einen angeblichen Ausschluss von Marius Borg Høiby, dem acht Jahre alten Sohn von Prinzessin Mette-Marit, aus der Königsfamilie. «Die Königsfamilie ist empört, dass die Blätter mit Marius ein Kind ins Zentrum stellen.» Mette-Marits Sohn stammt aus einer früheren Verbindung. Er lebt mit Mutter und Vater sowie deren Tochter Prinzessin Ingrid Alexandra zusammen, trägt aber keinen Prinzentitel. (nz)