Raab droht Strafbefehl über 150.000 Euro
Moderator Stefan Raab kommentierte die Aufnahmen des Hessischen Rundfunks, auf denen die Frau die Schultüte ihrer Tochter hält, so: «Unfassbar oder? Die Dealer tarnen sich immer besser». Die Frau hat daraufhin Strafanzeige gestellt, womit nun das Amtsgericht München befasst ist.
Vertreten wird die Klägerin Nil S. von dem Essener Anwalt Frank Roeser, der bereits für die Schülerin Lisa Loch 70.000 Euro Schmerzensgeld erstritt. Damals hatte sich Raab durch alle Instanzen gewehrt.
Im vergangenen Dezember wies der Bundesgerichtshof den letzten Vorstoß des Moderator aber ab. Sollte dem Antrag zugestimmt werden, hätten seine Scherze für Raab erstmals auch straf- und nicht nur zivilrechtliche Folgen. (nz)

