11. Mrz 2005 17:08
Unternehmer Theo Müller fiel am Rande einer Demonstration von Gentechnik-Gegnern unangenehm auf. Seine Attacke auf einen Journalisten kommt ihn nun teuer zu stehen.
Der Vorfall ereignete sich im Dezember 2004: Bei einer «Greenpeace»-Demonstration vor den Werken von Unternehmer Theo Müller («Müller-Milch») im schwäbischen Aretsried wurde der Firmenchef handgreiflich. Der Protest gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel, bei dem sich die Demonstranten als Nikoläuse verkleidet hatten, war nicht angemeldet, Müller ging mit dem Werkschutz gegen die Demonstranten vor. Dabei war es zu den Übergriffen auf die Fotografen gekommen, die beleidigt, angegriffen und verletzt wurden.Sie hatten später Anzeige gegen Müller erstattet. Für den Angriff soll Müller nun eine Geldauflage von 45.000 Euro zahlen, die an eine gemeinnützige Vereinigung gehen würde. Im Gegenzug würde dann das Verfahren eingestellt, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.(nz)