Internet-Protest gegen Ulmen-Aus im TV
18.01.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Die bereits produzierten weiteren sieben Folgen sollen um 23 Uhr zu sehen sein, an welchen Wochentag, sagte er nicht. Im Internet formiert sich unterdessen auf der Website www.meinneuerfreund.de Widerstand gegen die Entscheidung des Senders.
Die meisten Fans sind hellauf empört, die feine Sprachregelung des Senders (keine Absetzung, sondern eine Verschiebung) hat sich hier offenbar noch nicht herumgesprochen.
«Mailterror ist nicht in unserem Sinn», so Herrmann. Bei der Menge der Einträge sei dies jedoch nur langsam zu schaffen. «Wir sind verblüfft», so der Zivildienstleistende weiter zur Netzeitung. «Das das so einschlägt, hätten wir nicht gedacht.» Online sei die Website nämlich erst am Sonntag gegangen.
Auf Netzeitungs-Anfrage erklärte eine ProSieben-Sprecherin, von der Website nichts zu wissen.
Der erklärte in der «Welt am Sonntag»: «Toll fand ich die neue Show von Christian Ulmen, 'Mein neuer Freund', in der er in unterschiedlichen Rollen die Leute nervt. Die ist von der Quote schlecht gestartet und vielleicht auch zu hart für die deutsche Zuschauerseele. Aber ich habe sehr gelacht.»
Am gestrigen Montag zeigte ProSieben auf dem vorherigen Sendeplatz von Ulmen übrigens eine Wiederholung, «Die nervigsten Dinge der 90er - Der Comedy-Rückblick von A bis Z». Die Zuschauerzahl lag bei 1,56 Millionen und somit nicht wesentlich viel höher als die des «Neuen Freundes».
Für das Web ediert von Kerstin Rottmann

