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Schäuble: Medien dürfen Terroristen nicht ermutigen

03. Sep 2004 15:06
Nach Ansicht von Unions-Fraktionsvize Schäuble berichten Medien zu intensiv über Terrorismus. Damit nutze man den Interessen von Extremisten.

Thema: Geiselnahme in russischer Schule
Der Vize-Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Schäuble, hat den Medien vorgeworfen, der Berichterstattung über die jüngsten Terrorakte zu viel Platz eingeräumt zu haben.

Schäuble warnte davor, dass Extremisten durch das große Interesse der Medien zu weiteren Taten ermutigt werden könnten.

Schäuble gegen beschränkte Pressefreiheit

«Terrorismus zielt auf Öffentlichkeit, und diese stellen wir in einem überreichen Maße her», sagte der CDU-Politiker dem Fernsehsender XXP. «Man darf Terroristen nicht ermutigen, indem man ihnen den Eindruck vermittelt, sie erreichen etwas.»

Die Pressefreiheit darf nach Ansicht Schäubles allerdings nicht eingeschränkt werden. Es müsse eine »möglichst große internationale Solidarität erreicht werden, betonte er. Dem Terror sei nur mit einem großen Maß an Entschlossenheit zu begegnen. Polizei und Militär allein könnten die Probleme nicht lösen. (nz)

 
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