Razzia in Berlusconis Medienkonzern
13.07.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Die Staatsanwaltschaft verdächtigt den Berlusconi-Konzern, die Rechte zu einem überhöhten Preis von den Offshore-Firmen gekauft zu haben, um Geld am italienischen Fiskus vorbeizuführen und schwarze Kassen einzurichten.
Außer gegen Berlusconi und den Mediaset-Präsidenten Fedele Confalonieri wird auch gegen Berlusconis Kinder Pier Silvio und Marina ermittelt. Die Justiz interessiert sich zudem für den britischen Anwalt David Mills, einen Schweizer Bankier und zwei ehemalige Manager von Fininvest.
Alle Beschuldigten wiesen die Vorwürfe zurück. Die Verteidigung behauptet, dass die Offshore-Unternehmen nicht zu Fininvest gehören. (nz)
