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Tauschvater Gottschalk versucht sich am Herd

08. Jul 2004 08:08
Gottschalk am Herd von Friederike Hein in Lüdenscheid in 'Gottschalk zieht ein'
Nun wagt sich auch Thomas Gottschalk an eine Reality-TV-Show. Die Lüdenscheider Familie war aber nicht ganz so begeistert von «Gottschalk zieht ein».

In der «Wetten, dass...?»-Show vom vergangenen Samstag wurde die neue ZDF-Serie schon einmal beworben. Im Publikum hatte der Sender die Familie Hein aus Lüdenscheid platziert, bei der Gottschalk für eine Folge seiner neuen Sendung «Gottschalk zieht ein» eine Woche lang eingezogen ist. Mit Mutter Friederike (43) verstand sich der Moderator denn auch sichtlich gut, Vater Norbert hingegen schien nicht ganz so glücklich über den Tausch zu sein.

Vier Kinder zu versorgen

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Er wolle sich am kommenden Donnerstag vor dem Fernsehschirm selbst ein Bild machen, was ohne ihn zu Hause abgelaufen sei, sagte Norbert Hein und sah dabei ein wenig skeptisch aus. Zu sehen bekommen wird er Reality-TV auf VIP-Niveau: Ähnlich wie bei dem erfolgreichen Format von RTL2 («Frauentausch») zog Thomas Gottschalk als Ersatzvater in das Haus der Familie nach Lüdenscheid. Dort erwarteten ihn vier schulpflichtige Kinder, ein Hund und 240 Quadratmeter Wohnfläche, die es zu versorgen galt.

Gottschalk mit Kindern am Esstisch
Und das tat der TV-Star dann nach Kräften, auch wenn sein von einem 16-köpfigen Fernsehteam dokumentierter Ausflug an den Hein'schen Herd nicht wirklich von Erfolg gekrönt war. Einige possierliche Missgeschicke des wie immer schlagfertigen Entertainers haben es in die zusammengeschnittene Pilotfolge geschafft.

Problemfamilien gesucht

Die etwas größeren Unstimmigkeiten - wie etwa die «Entführung» von Mutter Friederike zu einem Musicalbesuch im Londoner Westend, den die Familie laut «Spiegel» als völlig übertrieben entfand - wurden dezent herausgeschnitten. «Ich habe mir für das erste Mal bewusst eine konfliktarme Familie ohne viele Hully-Gully ausgesucht», so der 54-Jährige.

Für die vier pro Jahr geplanten Folgen könne er sich aber auch den Besuch in schwierigeren Haushalten wie etwa einem reinen Frauenhaushalt vorstellen. Eine Bedingung habe er aber immer an seine Gastgeber: ein Gästezimmer und ein eigenes Bad.

 
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